Wiehler Bergdörfer-Tour- Tour 11
von Reiner und Margit Körner
Marienhagen – Pergenroth – Kurtensiefen – Alferzhagen – Merkausen –
Seifen – Alpermühle – Marienhagen

Start und Ziel Marienhagen, Wanderparkplatz
Tourenlänge ca. 9,7 km
Wanderzeit ca. 2,5 Stunden
Höhenlage

Von 209 m - 359 m

Wanderkarte 1:25 000 Homburger Ländchen Wiehl und Nümbrecht
Tourenbeschreibung Die „Wiehler Bergdörfer“ befinden sich auf einem Höhenrücken im Nordosten Wiehls. Wir starten auf dem Wanderparkplatz im Golddorf Marienhagen. Von der Wandertafel aus folgen wir etwa 30 m der Straße in Richtung Ortsmitte.
Vor der Hauptkreuzung gehen wir links bergab in die Halstenbacher Straße.
Vor dem ersten Haus links folgen wir einem anfangs asphaltierten Waldweg. Pergenroth liegt nun rechts unterhalb. An der Straße angekommen, gehen wir gegenüber in den Feldweg auf den Hügel zu. Hinter dem Wäldchen am nächsten Wegedreieck rechts (Fernsicht in den Norden). Am Ende des Weges links abbiegen Richtung Wald, dann wieder links. Auf der Kuppe gibt es „Pingen“ (Reste von Bergbau, nicht betreten!). Der Weg führt bergab, rechts an einem steilen Taleinschnitt vorbei. Kurz vor dem Halstenbachtal geht rechts ein Weg zu einem alten Steinbruch ab. Wir aber gehen weiter bergab. Im Halstenbachtal gehen wir rechts, kurz darauf links (bei einer Leitplanke mit Öffnung).
Nach 20 m rechts bergauf und kurz darauf noch einmal rechts. In Kurtensiefen (schöne Fachwerkhäuser) der Straße links bergan folgen, am Ende rechts nach Alferzhagen. Hinter dem Ortseingang links in den Grenzweg abbiegen. Nach einem kurzen Stück durch den Wald öffnet sich eine fantastische Aussicht über Gummersbach bis zum Unnenberg. Rechts von uns verläuft die Krawinkelstraße. Die Siedlung entstand im letzten Jahrhundert für die Arbeiter der Krawinkel-Textilfabrik. Der Weg mündet in eine Straße, der wir geradeaus folgen.
Links hinter dem Bauernhof liegt ein altes Bergbaugebiet („Bleihardt“), auf deren Abraumhalde nichts wächst. An der Straße sehen wir die historischen Fachwerkhäuser von Alferzhagen. Wir gehen geradeaus in die Straße Im Heidsgarten, am Ende links. Nach 100 m folgt eine Haarnadelkurve. Wir verlassen die Straße und folgen dem Wiesenweg, rechts ist der Sauerbach. Kurz darauf führt der Weg über den Bach, ein Weiher liegt links. Es geht steil bergan. Oben genießen wir die grandiose Fernsicht. Auf dem Wiesenweg geht es eben weiter, bis wir an eine schmale Straße kommen. Wir wenden uns nach links bergan, dem „Wohlhardskopf“ zu. Hier stand früher ein Aussichtsturm.
Nach einem Wanderbuch von 1911 gab es „dort an Sonn- und Feiertagen Erfrischungen“ und „vom Turm einen umfassenden Rundblick… Man sieht die höchsten Berge im Oberbergischen und ihre Aussichtstürme, auch die Eifelhöhen, die Kuppen des Westerwaldes und des Ebbegebirges“. Wir gehen auf der Kuppe rechts und fi nden nach 50 m einen Grenzstein von 1605. Er markierte die Grenze zwischen der Grafschaft Homburg und dem Herzogtum Berg. Nach 20 m biegen wir rechts ab. Es geht zwischen Weiden hindurch bergab an einem Bienenstock vorbei. Es folgt ein Waldstück (direkt neben dem Weg liegt ein alter Hohlweg). Kurz darauf erreichen wir Merkausen. An der Merkausener Straße angekommen, wählen wir gegenüber die Straße Zum Seifen. Auf einem Höhenweg geht es nach Seifen. Die Straße führt in einem Links- und Rechtsschwenk an einem Bauernhof vorbei. Der Weg führt uns durch ein Stück Wald, danach sehen wir rechts das frühere Marienhagener Schwimmbad. Ein paar Meter weiter kommen wir an eine große Straße (L 145), wenden uns nach links, überqueren die L 341 und gehen durch die Leitplankenöffnung. Nach 20 m überqueren wir den Alpebach und gehen dann sofort rechts. Der lauschige Pfad führt uns am Alpebach entlang und wir kommen zum Hof Alpermühle. Am Weg oberhalb des Gebäudes informieren Tafeln über den Hof und den Grenzstein von 1605. Unser Weg verläuft vor dem Haus rechts über den Alpebach, dann bergan bis zur L 341. Gegenüber wählen wir den rechten Waldweg, gelangen unter der Autobahnbrücke und dem Wald hindurch zurück nach Marienhagen. Hier gehen wir geradeaus bis zum Dorfplatz, weiter halblinks
bergan in die Marienhagener Straße. Am Spielplatz und an der „Alten Schule“ vorbei erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Lohnenswert ist der Besuch des Ortskerns mit der „bunten Kirche“ (eine von fünf im Oberbergischen), dem heidnischen Brunnen und den Fachwerkhäusern.
Wanderroute
Einkehrtipps Gaststätte Zum Löwen
Dorfplatz 1
51674 Wiehl-Marienhagen
0 22 61 / 7 75 27


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