SGV - Reise- und Erlebnisberichte


SGV Homburger Land erwanderte den Rennsteig

170 km bei Wind und Wetter in acht Tagen gelaufen

Notenzeile
Rennsteiglied
Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land,
den Beutel auf dem Rücken, die Klampfe in der Hand...

Acht Teilnehmer des SGV Homburger Land waren auf dem Rennsteig unterwegs. Seit der Wende kann der Rennsteig nach 40-jähriger Unterbrechung wieder durchgehend erwandert werden. Die sehr gute Wegezeichnungen machen Wanderkarten überflüssig. In acht Wandertagen wurden die rund 170 km von Blankenstein an der Saale und Selbitz bis nach Hörschel an der Werra bewältigt. Während die meisten Wanderer von Hörschel starten, folgten die Homburger einer Empfehlung des MDR, in umgekehrter Richtung zu laufen. Organisiert wurde die Wandertour von Adalbert Schmidt.

Rennsteig

Schlecht war eigentlich nur das Wetter. Überwiegend Regen, besonders unangenehm auf der
1. Etappe nach Brennersgrün, gab es hier doch viel freies Gelände. Weitere Begleiter waren Schnee- und Graupelschauern. Das Wetter hatte aber auch seinen Reiz, so die 10 cm Neuschnee in Oberhof.

In Lehesten, wo dreimal Quartier gemacht wurde, hatte es am zweiten Tag nach dem Regentag leicht geschneit. Ein Stück führt über Steinbach a. Wald durch den nördlichen Frankenwald.

Am 3. Wandertag ging es von Spechtsbrunn über Neuhaus (hier heißt der Rennsteig zur besseren Unterscheidung mit Neustadt „Rennweg") nach Limbach durch einen Winterwald mit Schnee-und Graupel. Über Masserberg wird Neustadt am Rennsteig erreicht. Auf den Dächern und am Straßenrand liegt Schnee und im Hotel Rennsteig probt abends der Rennsteigchor auch Weihnachtslieder!

Die 5. nach Oberhof ist mit 25 km die längste Tour. Am Großen Dreiherrenstein, es gibt noch 13 Dreiherrensteine, ist etwa die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft. Aus dem Schneeregen ist wieder Regen geworden. Nach der Rast im Bahnhof Rennsteig und auf der Schmücke wird mit Plänckners Aussicht (973 m) der höchste Punkt des Rennsteiges erreicht. Hier reißt tatsächlich die Wolkendecke kurz auf und man hat einen hervorragenden Blick auf Suhl und die gegenüber liegenden Rennsteigberge. In Oberhof wurde mit dem AWO Sano eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Aber am nächsten Morgen waren 10 cm Neuschnee gefallen. Über den Grenzadler (Wintersport) und Wachsenrasen wurde das Etappenziel Ebertswiese erreicht. Von Schnee keine Spur mehr!

Hart wurde es am 7. Tag über den Großen Inselsberg (916 m) mit vielen Auf- und Abstiegen nach
Ruhla-Ascherbrück. Unter halb des Großen Inselsberges wurde die Aussicht u.a. auf die Wartburg genossen. Es war schon dunkel, als die Gruppe ankam.

Am 8. Wandertag ist endlich schönes Wetter. Man genießt den schönen Mischwald mit überwiegend Buchenbeständen. Dass es nur bergab gehen soll, war ein Gerücht. Es sind immer wieder knackige Anstiege zu bewältigen, bevor die Homburger in Hörschel ankommen und die mitgeführten Steine aus der Selbitz der Werra übergeben.

Rennsteig Gruppe

Die erfolgreichen Wanderer.......



 

 

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