Vier-Tage Wanderung auf dem Rothaarsteig

Immer wieder Rothaarsteig.

In diesem Jahr wanderte die Abtlg. des SGV Homburger Land wieder auf dem Rothaarsteig. Es war die Fortsetzung vom Vorjahr, als die Wandergruppe von Brilon bis nach Schanze gewandert war. Das war dann in diesem Jahr unser Startort.  Übersichtsplan des Rothaarsteiges

Mit dem Bus ging es um 7.00 Uhr in Wiehl los und wir wurden bis nach Heinsberg gebracht, um im Hotel unser Gepäck abzugeben. Danach brachte uns der Bus nach Schanze und wir wanderten los, um unser Ziel für die 1. Etappe am 17.August, den Rhein-Weser-Turm, zu erreichen. Auf dieser ersten Etappe erreichten wir auch die Sombornquelle, an der sich auch noch andere Wanderer erquickten. Den Rhein-Weser-Turm erreichten wir bei immer noch strahlendem Sonnenschein. Nach einer kleinen Stärkung im Restaurant am Turm wurden wir mit einem Planwagen zurück ins Hotel nach Heinsberg gefahren, wo wir die erste Nacht verbrachten.

Der Planwagen fuhr uns dann am nächsten Tag wieder hoch zum Rhein-Weser-Turm und von da starten wir am 18. August unsere 2. Etappe durch das Naturschutzgebiet Schwarzbachtal und die Ginsberger Heide. Da war dann auch unser Hotel. Der Aufstieg zur Ginsburg Ruine belohnte uns mit einer tollen Aussicht vom Turm. In der Ferne konnte man sogar das Wasser in der Breitenbach-Talsperre glitzern sehen. Auch an diesem Tag war uns der Wettergott gut gesonnen und weil wir noch nicht müde waren, gab es nach dem Abendessen noch eine zünftige Kegelpartie.

Auf der 3. Etappe am 19. August begleitete uns die Eder unterhalb des Wanderweges. Sie schlängelte sich durch eine wunderschöne Auenlandschaft in abwechslungsreicher Landschaft. An der Ederquelle wurden dann die Trinkflaschen aufgefüllt und einige von uns kühlten sich ihre Füße. Diese Zeremonie wiederholte sich auch an der Siegquelle, die wir an diesem Tag auch noch erreichten. Unser müdes Haupt legten wir an diesem Tag in einem Hotel in der Nähe der Lahnquelle zur Ruhe.

Heute ist der 20. August und die 4. und letzte Etappe steht an. Bei etwas nebeligem Wetter gehen wir los, aber der Nebel ist bald vorbei und die Sonne lacht wieder. Eine kurze Zeit begleitet uns auf dem Rothaarsteig ein Ranger, der uns viel Interessantes berichten konnte, unter anderem auch , wie die Kaffeebuche zu ihrem Namen gekommen war. An dieser Strecke des Rothaarsteigs liegt auch die Ilsequelle. Nach den Angaben auf der Info-Tafel wird der Quelle die gleiche Wirkung nachgesagt wie der Quelle in Lourdes. Das wurde auch von uns getestet. Von der Tiefenrother Höhe wieder eine tolle Aussicht bis weit ins Land hinein. Am Ende der Wanderung hatten wir unser Endziel Wilgersdorf erreicht, wo unser Gepäck schon abgegeben war. Als der Bus dann kam, wurde das Gepäck eingeladen und wir machten uns auf die Heimreise. Wir hatten vier herrliche, erlebnisreiche Wandertage auf dem Rothaarsteig und waren auf sehr abwechslungsreichen, sehr schönen Wanderwegen ca. 80 km gewandert.

 

Weitere Info's zum Rothaarsteig findet man hier:  

 


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