Wanderwoche im Markgräfler Land.

Dazu hat Margit Priesel - Körner ihre Gedanken niedergeschrieben.

Meine lieben Wandervögel,

unsere gemeinsame Wanderwoche neigt sich dem Ende zu. Der richtige Zeitpunkt also, um die Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.

Schnaufen in Staufen.

Am Sonntag Abend begann unser Urlaub mit einem stimmungsvollen Empfang in der Staufener Burg. Unser Wanderführer Kai mit seiner Familie hießen uns mit Sekt und Hefezopf ganz herzlich willkommen. Ich glaube, die anderen Touristen um uns herum schauten ein wenig neidisch.
Am Montag ging es dann leicht und sportlich auf dem Bettlerpfad von Wittnau nach Staufen. Abends bei der Stadtführung lernten wir viel über die Geschichte  Staufens. Was uns besonders erschreckte, das waren die Risse. Die riesigen Risse in den schönen Gebäuden der Altstadt, hervorgerufen durch eine Erdwärmebohrung.

Die Wanderung am Dienstag rund um Kandern führte uns zu der Ruine Sausenburg und zum Schloss Bürgelen. Die Strecke war anspruchsvoll, aber Elisabeth reichte das noch nicht. Sie rief: ,, Kai, das ist mir hier nicht steil genug!’’ Und sie verschwand rechts ins Gebüsch noch steiler hinauf, wo selbst der Kaiser zu Fuß hin geht. Auf diesem Weg meinte auch  Marlies, ein bisschen Action könnte es doch sein und schwang sich wie bei ,, Tarzan und Jane’’ an einem Ast am Abgrund entlang. Auf unseren Wanderungen gab es am Wegesrand leckere Dinge zu kaufen: Käse, Obst oder auch Marmelade.

Als wir am Mittwoch an einer Imkerei vorbeikamen, fragten alle ganz verschmitzt:
,, Reiner, du willst doch bestimmt hier Honig kaufen? Selbst die Barockengel von Sankt Trudbert konnten sich hinter uns das Lachen nicht ganz verkneifen.
Am Donnerstag ließ uns Kai dann gefühlte ,,25km’’ über das Wiiweglie von Badenweiler nach Staufen laufen. Aber.....was tut man nicht alles für so grandiose Aussichten!!
Abends, nach einer erfolgreichen Wein- und Schnapsprobe hieß es dann, singen was das  Akkordeon von Wolfgang und unsere Stimmbänder hergaben.

Die Abschlusswanderung am Freitag führte uns zum Kaiserstuhl. Aufstieg zum Totenkopf und Neunlindenturm. Die Landschaft lag uns regelrecht zu Füßen.
Abschließend kann ich persönlich sagen: Die Wanderwoche mit Euch hat riesig Spaß gemacht. Ich hab gelernt, dass GUTEDEL eine Rebsorte ist und nicht das Burgfräulein von Staufen.
CAFE DECKER würde ich am liebsten in meinen Koffer  packen und im  Homburgerländchen wieder auspacken. Die City-Bahn von Gummersbach nach Köln nenne ich ab jetzt ,, das Bähnle’’.

Adieu Markgräfler Land.

 

Marktgräfler Land Marktgräfler Land

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Staufen

 

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